Musiklehrer finden für Musikunterricht in Ihrer Nähe

Musiklehrer finden

Wir wollen allen den Zugang zu einem guten Musikunterricht ermöglichen, unabhängig von Alter, Wohnort und Einkommen. Daher bieten wir eine grosse Auswahl an gut ausgebildeten Musiklehrern zu fairen Unterrichtspreisen. Anders als bei anderen Plattformen, bleibt bei uns der ganze Umsatz aus Ihrem Musikunterricht bei den Musiklehrpersonen. Über die Navigation oder Suche oben links finden Sie rasch den für Sie oder Ihr Kind passenden Musiklehrer in Ihrer Nähe. Alle Musikstunden können direkt mit dem gewünschten Musiklehrer vereinbart werden und auf Wunsch auch als Online-Musikunterricht durchgeführt werden. Mit unserem Gutschein für Musikunterricht können Sie unseren Musikunterricht übrigens auch verschenken! Als Musiklehrer können Sie sich einfach und kostengünstig bei uns anmelden & neue Schüler für Ihren Musikunterricht finden.

 



Musiker & Bands buchen

Ob für ein Konzert, Festival, Firmenanlass, Privatfest oder eine Hochzeit, bei uns finden Sie Musiker & Bands aus der ganzen Schweiz um aus Ihrem Anlass ein unvergessliches Erlebnis zu machen. Wir bieten Ihnen direkte Kontaktmöglichkeiten zu Popbands, Rockbands, Jazzbands und vielen anderen Musikgruppen aus der ganzen Schweiz. Engagieren Sie jetzt Livemusiker und leisten Sie damit einen Beitrag zur Erhaltung und Pflege unserer Musikkultur. Mit unserer Offertenanfrage können Sie auch all unsere beliebtesten Musiker & Bands gemeinsam um eine Offerte anfragen. Interessierte Schweizer Musiker & Bands können sich einfach & ohne Vermittlungsgebühr bei unserer Musikagentur anmelden.


 

Musikinstrumente kaufen & verkaufen

In der Schweizer Musikbörse von instrumentum.ch finden Sie viele hochwertige Musikinstrumente, meist in sehr gutem, gebrauchtem Zustand zu fairen Preisen. Haben Sie über uns Ihre ersten Musikstunden gebucht und brauchen nun ein Einsteigerinstrument? Wollen Sie den nächsten Schritt machen oder suchen Sie gar handgebaute Meisterinstrumente? Wir haben für alle Ansprüche und Wünsche die passenden Instrumente! Als Musikerin oder Musiker können Sie bei uns auch Ihre Instrumente kostengünstig verkaufen ganz ohne Verkaufsprovision.


 

Im Scheinwerferlicht



 

Musiklehrer, Musiker & Bands - Unsere Empfehlungen

Neuigkeiten aus der Musikwelt

  • Was darf Musikunterricht 2026 kosten?

    Das Tabu brechen: Was ist eine Lektion wert? In der Schweizer Kultur spricht man traditionell nicht gerne über Geld. Doch wenn es um die musikalische Bildung geht, herrscht oft grosse Unsicherheit und Intransparenz. Eltern fragen sich zu Recht: Sind 120 Franken für eine Klavierstunde Wucher oder gerechtfertigt? Musiklehrer wiederum kämpfen mit der Kalkulation: Kann ich 100 Franken verlangen, ohne meine Schüler an die günstigere Konkurrenz zu verlieren? Die Preisspanne auf dem freien Markt ist riesig und reicht von 50 bis 150 Franken pro Stunde. Dieser Artikel schafft Transparenz. Wir analysieren die aktuellen Marktpreise für das Jahr 2025 und zeigen auf, wie sich faire Honorare zusammensetzen – jenseits der subventionierten Tarife der öffentlichen Musikschulen. Die unsichtbaren Kosten des Lehrers Wer einen privaten Musiklehrer bucht, bezahlt einen Unternehmer, keinen Angestellten. Ein Stundenansatz von 100 Franken bedeutet nicht 100 Franken Lohn in der Tasche des Lehrers. Um die Preise zu verstehen, muss man die Kostenstruktur kennen. Erstens die Sozialversicherungen: In der Schweiz muss der Selbstständige die vollen Beiträge an die AHV, IV und EO alleine tragen, da der Arbeitgeberbeitrag entfällt. Hinzu kommen die Kosten für die Pensionskasse, die für Selbstständige oft deutlich teurer sind. Zweitens die Infrastruktur: Ein schallisolierter Raum mit einem guten Instrument in Zentren wie Zürich oder Genf kostet schnell 1000 Franken Miete im Monat. Dazu kommen Strom, Heizung und Versicherungen. Drittens die unbezahlte Arbeitszeit: Für jede gehaltene Lektion fallen im Schnitt 20 bis 30 Minuten zusätzliche Arbeit an. Dazu gehören die Vor- und Nachbereitung, die Notenbeschaffung, das Arrangieren von Stücken und die Kommunikation mit Eltern. Viertens das Risiko: Krankheit und Ferien sind unbezahlt. Wenn der Lehrer eine Grippe hat, verdient er nichts. Der Schweizerische Musikpädagogische Verband (SMPV) empfiehlt für diplomierte Lehrkräfte daher Ansätze, die oft deutlich über dem liegen, was Laien erwarten. Qualitätssicherung durch stetige Weiterbildung und Instrumentenwartung ist in diesen Preisen inkludiert. Preisübersicht nach Regionen und Qualifikation Die Schweiz ist kein homogener Preisraum. Die Lebenshaltungskosten in der Stadt Zürich sind andere als im ländlichen Jura. Die folgenden Richtwerte basieren auf Marktdaten für 60 Minuten Einzelunterricht bei einer qualifizierten Lehrkraft mit Master-Diplom im Jahr 2025. In der Stadt Zürich und an der Goldküste liegen die Preise am höchsten. Hier müssen Sie für Klavier, Geige oder Gesang mit 110 bis 150 Franken rechnen. Gitarre und Schlagzeug bewegen sich oft zwischen 100 und 130 Franken. Die hohen Raummieten sind hier der Haupttreiber. In der Nordwestschweiz rund um Basel bewegen sich die Preise für fast alle Instrumente zwischen 95 und 125 Franken. Im Mittelland, inklusive der Stadt Bern, sowie in der Zentralschweiz (Luzern/Zug) liegt der Marktpreis meist zwischen 90 und 120 Franken. In der Ostschweiz (St. Gallen, Thurgau) sind die Lebenshaltungskosten etwas moderater, was sich in Preisen von 80 bis 110 Franken niederschlägt. In ländlichen Regionen und Bergtälern finden sich Angebote zwischen 75 und 100 Franken. Ein Sonderfall sind Studenten, die noch in Ausbildung sind. Diese bieten Unterricht oft schweizweit für 50 bis 75 Franken an. Warum Studenten günstiger sind Auf Portalen wie instrumentum.ch finden Sie oft Angebote von Musikstudenten. Diese liegen preislich deutlich tiefer als die der diplomierten Profis. Das ist eine hervorragende Option für Anfänger, Kinder oder Wiedereinsteiger mit begrenztem Budget. Studenten sind oft sehr motiviert und technisch auf dem neuesten Stand. Seien Sie sich jedoch bewusst, dass hier die pädagogische Erfahrung noch im Aufbau ist. Für komplexe physiologische Probleme, Haltungsfragen oder die Vorbereitung auf ein Hochschulstudium lohnt sich der Aufpreis für einen erfahrenen Pädagogen meist vielfach, da dieser Probleme schneller erkennt und löst. Abo-Modelle als Spar-Tipp Fast alle privaten Lehrer bieten Rabatte an, wenn man sich längerfristig bindet. Fragen Sie danach. Das Semester-Abo ist der Klassiker. Sie zahlen ein halbes Jahr im Voraus. Der rechnerische Stundenpreis sinkt oft um 10 bis 15 Prozent, da der Lehrer Planungssicherheit hat und Verwaltungskosten spart. Für Erwachsene sind 10er-Karten sehr beliebt. Sie sind oft etwas teurer als der wöchentliche Fixtermin, bieten aber die nötige Flexibilität für Berufsleute, da nur die tatsächlich bezogenen Stunden bezahlt werden und Termine flexibler vereinbart werden können. Fazit: Vergleichen Sie das Gesamtpaket Ein Preisvergleich lohnt sich definitiv, aber die nackte Zahl sagt nichts über die Qualität und die Chemie aus. Eine teurere Stunde, in der Sie riesige Fortschritte machen, inspiriert nach Hause gehen und die Haltung korrekt lernen, ist langfristig günstiger als zehn billige Stunden, die Sie frustrieren oder zu körperlichen Beschwerden führen. Nutzen Sie Probelektionen, um den Gegenwert zu prüfen und den Lehrer kennenzulernen.

  • Lärm in der Mietwohnung: Was Musiker dürfen

    Der Konflikt ist vorprogrammiert Die Schweiz ist ein Land der Mieter. Wenn auf engem Raum das Ruhebedürfnis des einen auf die Übedisziplin des anderen trifft, fliegen oft die Fetzen. Viele Musiker leben in ständiger Angst vor der Kündigung oder trauen sich gar nicht erst, zu Hause zu spielen. Nachbarn wiederum fühlen sich oft schutzlos dem Lärm ausgeliefert und reagieren mit Klopfen oder bösen Briefen. Doch das Schweizer Mietrecht hat klare Spielregeln definiert, die beide Seiten schützen sollen. Das Recht auf Klang Grundsätzlich gilt in der Schweiz: Musizieren ist ein Persönlichkeitsrecht. Es darf in Mietwohnungen nicht pauschal verboten werden. Klauseln im Mietvertrag wie Musizieren verboten sind in der Regel nichtig und vor Gericht nicht haltbar. Das Spielen eines Instruments gehört zur bestimmungsgemässen Nutzung einer Wohnung, genau wie das Kochen oder Duschen. Aber dieses Recht gilt nicht grenzenlos. Es wird durch das Gebot der Rücksichtnahme gemäss Artikel 257f des Obligationenrechts (OR) eingeschränkt. Es ist eine ständige Interessenabwägung zwischen dem Entfaltungsrecht des Musikers und dem Ruhebedürfnis des Nachbarn. Wie lange und wann? Obwohl es kein Gesetz gibt, das exakte Minuten vorgibt, hat sich in der Gerichtspraxis und bei Schlichtungsbehörden eine klare Faustregel für laute Instrumente wie Klavier, Geige, Saxophon oder Gesang etabliert. Als zumutbare Dauer gelten 2 bis 3 Stunden pro Tag. Bei extrem lauten Instrumenten wie Trompete oder Schlagzeug wird diese Zeit oft auf 1 bis 1,5 Stunden reduziert. Diese Zeit darf ausgeschöpft werden, sofern die Ruhezeiten eingehalten werden. Die Ruhezeiten sind heilig. Tabu sind die Mittagszeit (meist 12:00 bis 13:00 Uhr) und die Nachtruhe (ab 20:00 oder 22:00 Uhr bis 07:00 Uhr). Konsultieren Sie zwingend Ihre Hausordnung, diese ist verbindlich. An Sonn- und Feiertagen ist das Musizieren oft gänzlich untersagt oder auf eine minimale Zeit, zum Beispiel eine Stunde, beschränkt. Was ist mit Zimmerlautstärke? Der Begriff sorgt oft für Streit. Rechtlich bedeutet er nicht, dass man im Nachbarzimmer nichts mehr hört, sondern dass Geräusche ausserhalb der Wohnung nicht störend wahrnehmbar sind. Da ein Saxophon physikalisch nicht auf Zimmerlautstärke spielbar ist, gilt das Musizieren als privilegierte Tätigkeit, die während der Blockzeiten lauter sein darf als Zimmerlautstärke. Elektronische Instrumente wie E-Piano oder E-Gitarre müssen jedoch zwingend über Kopfhörer gespielt werden, da dies technisch möglich ist und somit von den Nachbarn verlangt werden kann. Technische Helfer gegen den Krach Oft ist nicht der Luftschall das Hauptproblem, sondern der Körperschall, der durch Böden und Wände wandert. Bei Klavieren und Celli sollten Sie das Instrument auf Schallschutzuntersetzer stellen. Diese kleinen Gummi- oder Filzfüsse entkoppeln das Instrument vom Boden und verhindern, dass die Vibrationen direkt in die Betondecke gehen. Das wirkt für den Untermieter oft Wunder. Auch die Raumakustik spielt eine Rolle. Ein leerer Raum mit Parkett wirkt wie ein Verstärker. Dicke Teppiche, Vorhänge und gefüllte Bücherregale schlucken den Hall und dämpfen die Lautstärke nach aussen. Moderne Klaviere verfügen oft über Silent-Systeme, die ein stummes Spielen über Kopfhörer ermöglichen. Nutzen Sie diese Technik für das Üben am Abend. Kommunikation ist der beste Schallschutz Bevor Sie den Mieterverband einschalten, sollten Sie mit den Nachbarn reden. Gehen Sie proaktiv auf sie zu und stellen Sie sich vor. Sagen Sie, welches Instrument Sie spielen und fragen Sie nach den Gewohnheiten der Nachbarn. Wer feste Zeiten vereinbart, schafft Akzeptanz. Wenn der Nachbar weiss, dass Sie immer zwischen 17 und 19 Uhr üben, kann er sich darauf einstellen. Lärm, der vorhersehbar ist und ein definiertes Ende hat, wird psychologisch als weit weniger störend empfunden als unberechenbares Geklimper. Fazit Lassen Sie sich das Musizieren nicht verbieten, aber nutzen Sie Ihren Spielraum mit Anstand und Empathie. Ein guter Musiker hört auch auf seine Umgebung und sucht den Dialog.

  • Gebrauchte Gitarre kaufen - Was beachten?

    Beim Kauf einer gebrauchten Gitarre gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, um ein hochwertiges und langlebiges Instrument zu erwerben. Ob du ein Anfänger bist oder schon jahrelange Erfahrung auf den Saiten hast - eine sorgfältige Prüfung des potenziellen Gebrauchtinstruments ist unerlässlich, um böse Überraschungen nach dem Kauf zu vermeiden. In diesem umfassenden Artikel erfährst du, worauf du bei der Begutachtung einer gebrauchten Gitarre achten musst, welche Fallstricke es zu umschiffen gilt und wie du am Ende mit einer Gitarre nach Hause gehst, die deinen Ansprüchen in jeder Hinsicht genügt. 1. Der Zustand ist entscheidend Der Allgemeinzustand einer gebrauchten Gitarre gibt wertvolle Rückschlüsse auf die Sorgfalt des Vorbesitzers und die Qualität des Instruments. Oberflächliche Kratzer oder leichte Gebrauchsspuren sind zwar normal und oft sogar ein gewisser Charme, doch grössere Beschädigungen können auf tiefergehende Probleme hinweisen. Achte daher besonders auf: 1.1 Lackschäden und Risse Grossflächige Lackabplatzungen, tiefe Kratzer oder gar Risse im Holz sind ein Indiz dafür, dass das Instrument nicht pfleglich behandelt wurde. Solche Schäden können den Klang beeinträchtigen und sich im Laufe der Zeit sogar verschlimmern. Versuche, den Preis entsprechend zu drücken, oder lass besser die Finger von der Gitarre. 1.2 Der Hals Ein gerader, unverbogener Gitarrenhals ist essenziell für eine korrekte Saitenlage und einwandfreie Spielbarkeit. Überprüfe den Hals sorgfältig auf Verformungen oder gar Risse. Auch eine leichte Welligkeit lässt sich oft noch korrigieren, sollte aber beim Preis berücksichtigt werden. 1.3 Die Mechaniken Die Stimmmechaniken an der Kopfplatte müssen sich leicht und präzise drehen lassen. Klemmen oder Spiel in den Mechaniken sind ein Ausschlusskriterium, da die Reparatur kostspielig sein kann. 1.4 Elektronik und Tonabnehmer Bei E-Gitarren oder Westerngitarren mit Tonabnehmer ist es wichtig, die elektrischen Komponenten sorgfältig zu testen. Überprüfe, ob alle Regler und Schalter einwandfrei funktionieren und der Ton durch den Verstärker klar und rauschfrei übertragen wird. 2. Die Wahl der Holzart Die Konstruktion und verwendeten Materialien einer Gitarre haben entscheidenden Einfluss auf deren Klang und Spielgefühl. Bei gebrauchten Instrumenten ist es daher wichtig, die Holzart zu identifizieren. 2.1 Massivholz versus Laminat Hochwertige Gitarren verwenden für Zargen, Decke und Boden in der Regel massives Tonholz wie Ahorn, Esche oder Mahagoni. Billigere Modelle bestehen oft aus Laminatholz, das zwar günstiger in der Herstellung ist, aber auch einen weniger natürlichen, oft etwas dumpferen Klang erzeugt. 2.2 Erkennen von Massivholz Um herauszufinden, ob eine gebrauchte Gitarre aus Massivholz oder Laminat gefertigt ist, kannst du an den Kanten klopfen. Massivholz erzeugt einen helleren, trockeneren Klopfton als das dumpfere Laminat. Auch feine Poren oder Maserungen im Holz sind Anzeichen für Massivholz. 3. Der Hals und das Griffbrett Neben der Holzart ist auch der Zustand von Hals und Griffbrett entscheidend für Spielkomfort und Intonation. 3.1 Gerade Halskrümmung Ein gerader, unverformter Gitarrenhals ist essenziell für eine korrekte Saitenlage. Überprüfe dies, indem du den Hals entlang der Saitenkante von der Kopfplatte bis zum Steg durchblickst. Eine leichte Wölbung lässt sich oft noch regulieren, stärkere Krümmungen sind jedoch problematisch. 3.2 Der Zustand der Bünde Abgenutzte oder uneben verlaufende Bünde können die Spielbarkeit erheblich beeinträchtigen. Lass die Finger über das Griffbrett gleiten und achte auf Unebenheiten oder Dellen. Bei massiven Verschleisserscheinungen ist eine professionelle Neubundung sinnvoll, die jedoch mit Kosten verbunden ist. 3.3 Saitenlage und Intonation Überprüfe auch die Saitenlage, also den Abstand zwischen Saiten und Griffbrett. Eine zu hohe oder ungleichmässige Saitenlage erschwert das Spiel. Ebenso ist die Intonation, also die korrekte Stimmung über alle Bünde hinweg, ein wichtiges Kriterium. 4. Sattel, Steg und Stegeinlage Weitere entscheidende Komponenten einer Gitarre sind Sattel, Steg und Stegeinlage. Auch hier gilt es, den Zustand sorgfältig zu inspizieren. 4.1 Der Sattel Der Sattel ist für die korrekte Saitenlage und Intonation verantwortlich. Überprüfe, ob er fest sitzt und keine Abnutzungserscheinungen aufweist. Ein Austausch des Sattels ist eine gängige Servicemassnahme, die aber zusätzliche Kosten verursacht. 4.2 Der Steg Ebenso wichtig ist der Steg, über den die Saiten verlaufen. Achte darauf, dass er fest montiert ist und keine Beschädigungen aufweist. Bei manchen Gitarrenmodellen lässt sich der Steg verstellen, um die Saitenlage und Intonation feinjustieren zu können. 4.3 Die Stegeinlage Zwischen Steg und Korpus befindet sich oft eine Stegeinlage aus Knochen, Kunststoff oder Metall. Auch hier solltest du auf Abnutzungserscheinungen oder Risse achten, da diese die Übertragung der Schwingungen beeinflussen können. 5. Risse und Beschädigungen Neben den bisher genannten Aspekten ist es wichtig, den Gitarrenkörper selbst genau unter die Lupe zu nehmen. Risse oder Sprünge im Holz können auf gravierende Schäden hinweisen. 5.1 Risse im Korpus Kleine Haarrisse im Lack oder an den Kanten sind oft kein Problem, können aber ein Indikator für tiefere Schäden sein. Grössere Risse im Holz selbst sind jedoch ein K.o.-Kriterium, da sie den Klang und die Stabilität des Instruments beeinträchtigen. 5.2 Weitere Beschädigungen Auch Dellen, Beulen oder Ausbrüche im Korpus können auf unsachgemässe Behandlung hinweisen. Solche Schäden lassen sich zwar in manchen Fällen reparieren, sind aber mit Kosten verbunden und beeinflussen den Wert der Gitarre. 6. Elektronik und Hardware Bei E-Gitarren und akustischen Gitarren mit Tonabnehmer ist auch die Funktionalität der elektrischen Komponenten entscheidend. 6.1 Tonabnehmer und Regler Überprüfe, ob alle Tonabnehmer, Lautstärke- und Tonregler einwandfrei funktionieren. Auch ein möglicher Cutaway, also eine Aussparung im Korpus für besseren Zugang zu den oberen Bünden, solltest du begutachten. 6.2 Mechaniken und Tremolo Ebenso wichtig sind die Stimmmechaniken an der Kopfplatte sowie ein intaktes Tremolo-System, falls vorhanden. Stelle sicher, dass sich alle Elemente leicht und präzise bedienen lassen. 7. Massivholz oder Laminat? Ein häufig diskutiertes Thema beim Gitarrenkauf ist die Unterscheidung zwischen Massivholz- und Laminatinstrumenten. Woran erkennst du den Unterschied? 7.1 Klopftest Einer der einfachsten Tricks ist der sogenannte "Klopftest". Klopfe vorsichtig an den Kanten des Korpus. Massivholz erzeugt dabei einen helleren, trockeneren Klang als das dumpfere Laminat. 7.2 Sichtbare Merkmale Auch feine Poren oder eine ausgeprägte Maserung im Holz sind ein Indikator für Massivholz. Bei Laminatgitarren ist die Oberfläche oft gleichmässiger und glatter. 8. Verstellbare Stege - Segen oder Fluch? Manche Gitarrenmodelle verfügen über einen verstellbaren Steg, mit dem sich die Saitenlage und Intonation justieren lassen. Doch sind solche Konstruktionen wirklich sinnvoll? 8.1 Nachteile verstellbarer Stege Verstellbare Stege sind oft weniger stabil als fest montierte Modelle und können sich im Laufe der Zeit verstellen oder gar brechen. Auch beeinflussen sie den Klang der Gitarre häufig negativ, da sie die Schwingungsübertragung beeinträchtigen. 8.2 Fixe Stege als Alternative Für ambitionierte Gitarristen sind daher Instrumente mit fest montierten Stegen die bessere Wahl. Hier lässt sich die Intonation über die Sattelhöhe fein justieren, was zwar etwas aufwendiger, aber langfristig stabiler ist. Fazit: Mit Umsicht zum Trauminstrument Der Kauf einer gebrauchten Gitarre erfordert sorgfältige Prüfung und Expertise. Doch wenn du die richtigen Kriterien beachtest, kannst du ein hochwertiges, langlebiges Instrument für einen Bruchteil des Neupreises erwerben. Lass dich von möglichen Mängeln nicht abschrecken, sondern nutze sie, um den Preis zu verhandeln. Mit etwas Erfahrung und dem richtigen Händchen findest du so deine Traumgitarre - gebraucht, aber in Topform.

  • Analog vs. Digital: Der Vinyl-Trend

    Die Rückkehr der schwarzen Scheibe Es ist ein Paradox: In einer Welt, in der jede Musik der Welt jederzeit kostenlos oder für einen kleinen Monatsbeitrag per Streaming verfügbar ist, kaufen die Menschen wieder Schallplatten wie verrückt. Vinyl ist kein Nischenprodukt für Ewiggestrige mehr, sondern ein massiver Trend, der auch junge Generationen erfasst. Was steckt dahinter? Geht es wirklich um den Klang oder ist es pure Nostalgie? Das Ritual des Hörens Streaming ist bequem, aber flüchtig. Man klickt, skippt, hört nebenbei. Eine Schallplatte aufzulegen, ist ein Ritual. Man muss die Platte aus der Hülle nehmen, sie entstauben, den Tonarm vorsichtig aufsetzen. Das zwingt zur Ruhe. Man kann nicht einfach skippen. Man hört ein Album wieder so, wie der Künstler es konzipiert hat: von Anfang bis Ende, mit einer Dramaturgie. Dieses "Slow Listening" ist ein bewusster Gegenentwurf zur hektischen digitalen Welt. Die Musik erhält ihren Wert zurück. Man besitzt sie physisch, man kann das grosse Cover betrachten, die Texte mitlesen. Es ist ein multisensorisches Erlebnis – Haptik, Optik und Geruch spielen mit. Der "warme" Klang: Mythos oder Wahrheit? Technisch gesehen ist digitales Audio (High-Res) der Schallplatte überlegen. Es hat mehr Dynamikumfang, keinen Rauschabstand und kein Knistern. Warum empfinden viele Vinyl trotzdem als "wärmer"? Das liegt an den Unzulänglichkeiten des Mediums. Die analoge Wiedergabe fügt dem Signal harmonische Verzerrungen hinzu, die unser Ohr als angenehm und "fülle" wahrnimmt. Zudem sind Vinyl-Masterings oft dynamischer, da sie nicht am "Loudness War" (dem Wettbewerb um die lauteste Aufnahme) teilnehmen müssen, da die Nadel sonst aus der Rille springen würde. Vinyl klingt also oft tatsächlich "entspannter" und weniger aggressiv komprimiert als das digitale Pendant. Nachhaltigkeit und Wert Streaming bezahlt Künstler oft miserabel. Der Kauf einer Schallplatte ist heute die direkteste Art, einen Musiker zu unterstützen (neben dem Konzertbesuch). Zudem ist eine Plattensammlung ein Wertspeicher, der vererbt werden kann – ein Spotify-Account nicht. Allerdings ist Vinyl aus Erdöl (PVC) und nicht gerade umweltfreundlich in der Herstellung. Wer nachhaltig hören will, kauft Second-Hand. Fazit: Kein Entweder-Oder Es muss kein Glaubenskrieg sein. Streaming ist fantastisch, um Neues zu entdecken und Musik unterwegs zu haben. Vinyl ist fantastisch, um Musik zuhause bewusst zu zelebrieren. Die Koexistenz beider Formate ist für Musikliebhaber der Idealzustand.


+ Häufige Fragen zu instrumentum.ch (FAQ)

Was ist instrumentum.ch?
instrumentum.ch ist die umfassendste Schweizer Vermittlungsplattform rund um das Thema Musik. Wir verbinden in der gesamten Deutschschweiz qualifizierte Musiklehrer mit Schülern, vermitteln talentierte Musiker und Bands für Anlässe und bieten eine sichere Musikbörse für den Kauf und Verkauf von gebrauchten Musikinstrumenten sowie die Miete von Proberäumen.

Wie finde ich den passenden Musikunterricht?
Über unsere Such- und Filterfunktionen können Sie gezielt nach Instrument (z.B. Gitarrenunterricht, Klavierunterricht oder Gesang), Niveau (Anfänger bis Profi) und Ihrem Wohnkanton suchen. So finden Sie schnell und einfach eine Lehrperson, die perfekt zu Ihren Bedürfnissen passt.

Ist die Nutzung der Plattform für Schüler kostenlos?
Ja, absolut. Wer auf der Suche nach Musikunterricht, einer Band oder einem Occasion-Instrument ist, kann unser Portal völlig kostenlos nutzen. Die Konditionen für den Unterricht oder den Kauf verhandeln Sie anschliessend direkt und transparent mit dem jeweiligen Anbieter.

Wie kann ich als Band oder Musiker Auftritte finden?
Sie können sich bei uns registrieren und ein aussagekräftiges Profil mit Hörproben, Fotos und Ihrem Repertoire anlegen. Veranstalter und Privatpersonen auf der Suche nach Live-Musik für Hochzeiten, Firmenfeiern oder Festivals kontaktieren Sie dann direkt über unsere Plattform.

Fällt bei der Vermittlung eine Provision an?
Nein! Wir arbeiten mit einem transparenten Jahresabonnement für Inserenten (Lehrpersonen, Bands). Es fallen keine verdeckten Vermittlungsgebühren oder Provisionen auf Ihre gebuchten Lektionen oder Auftrittsgagen an.

Wie funktioniert die Schweizer Musikbörse?
In unserer Musikbörse können Sie gebrauchte Instrumente wie Gitarren, Klaviere, Schlagzeuge oder Blasinstrumente inserieren oder kaufen. Interessenten nehmen via Kontaktformular direkt mit dem Verkäufer Kontakt auf, um eine Besichtigung oder den Kauf in der Schweiz zu organisieren.

Bieten Sie auch Musikräume und Bandräume an?
Ja. Da Proberäume in der Schweiz oft Mangelware sind, haben wir eine spezielle Rubrik für die Miete und Vermietung von stunden- oder tageweisen Bandräumen und Übungslokalen integriert. Auch hier läuft der Kontakt direkt über den Anbieter.

Kann ich Musikunterricht auch online (remote) buchen?
Ja, viele unserer registrierten Musiklehrer bieten ihren Unterricht mittlerweile auch via Webcam (Zoom, Skype etc.) an. Dies können Sie ganz bequem in den Filtereinstellungen ("Einsatzgebiet: Online") auswählen.

Wer haftet bei der Abwicklung von Käufen oder Buchungen?
instrumentum.ch fungiert als reine Vermittlungs- und Kontaktplattform. Die vertraglichen und finanziellen Details zu Unterricht, Auftritten oder Instrumentenverkäufen regeln Käufer und Verkäufer direkt untereinander.

Welche Qualitätsstandards gelten für die Inserenten?
Wir prüfen jedes Inserat vor der Freischaltung manuell auf Seriosität. Durch unsere direkte Bewertungs-Funktion (Reviews) können bisherige Schüler oder Kunden ausserdem ihre Erfahrungen teilen, was für maximale Transparenz und Qualität sorgt.

Für welche Kantone ist der Service verfügbar?
Unser Service deckt die gesamte Deutschschweiz ab. Egal ob Sie in Zürich, Bern, Basel, Luzern, Aargau oder St. Gallen suchen – bei uns finden Sie lokale Musik-Angebote direkt in Ihrer Nähe.

Wie kann ich mich als Lehrperson oder Band anmelden?
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